Merkels Märchenstunde
So groß ist ein Zenitimeter.
Auweia lasst die Frau nie ans Steuer eines Autos, mit dem Einparken wird das dann nix.
Die Financial Times berichtet unter der Überschrift "Accent on égalité" darüber, wie die Menschen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden immer unzufriedener werden, weil der Graben zwischen Arm und Reich immer größer wird. Der Ruf nach höheren Steuern für Reiche wird immer lauter.
In Deutschland ist eigentlich nicht mehr nachvollziehbar, wie der Chef der Deutschen Bank Ackermann ein Millionen Euro beziehen kann, während gleichzeitig der Aktienwert seines Unternehmens auf 45 % zusammenschmilzt. In den größten westlichen Volkswirtschaften der G7-Länder ist der Anteil der Unternehmensprofite am Volkseinkommen seit 2000 von 10 % auf 16 % hochgesprungen, während der Anteil der Arbeitseinkommen von 56 % auf nur noch 52 % abgesackt ist.
Es wird Zeit, dass auch die deutsche Führungsklasse endlich begreift, in welche Sackgasse sie unser Land manövriert. Frau Merkel scheint das jedenfalls nicht zu begreifen, sonst würde sie nicht den weiteren Abbau von Handelshemmnissen fordern.
Der weitere Abbau von Handelshemmnissen führt nur zu noch mehr Lohndumping wenn Europäische Arbeiter mit Chinesischen Konkurrieren sollen. Der Irrglaube eine bessere Kooperation sei die einzige Möglichkeit der Konkurrenz aus Asien zu begegnen wird uns alle teuer zu stehen kommen.
Das sich der Wohlstand der Gesellschaft auch im Zeitalter fortschreitender Globalisierung aus dem gemeinsamen Wertefundament nährt, daran glaubt Frau Merkel doch wohl selbst nicht. Wenn sie das wirklich glaubt, dann glaubt sie wohl auch noch an den Klapperstorch. Der einzige Wohlstand der sich daran nährt ist ihr eigener und der jener Manager, Banker, Vorstände und Spekulanten die den Rest der Welt aus purer Profitgier an den Rand des Ruins drängen.
Ja Frau Merkel, heute stehen wir am Abgrund aber dank unserer Politiker werden wir morgen schon einen Schritt weiter sein.
Mein Chef hat mir auch immer erzählt wenn es der Firma gut geht, geht es den Mitarbeitern auch gut, nur das es meinem Chef heute wesentlich besser geht als mir. An solche Märchen glaube ich schon lange nicht mehr.