Foxconn und Konsorten (China ist überall)

Veröffentlicht auf von Caro Caballo

                                   Falscher-Film3.png                

 

Das Unternehmen FOXCONN mit seinen 300 000 Mitarbeitern in der Vorzeigeregion umShenzhen beliefert global alle Unternehmen in der High Tech Branche die auch global einen Namen haben. Firmen wie  Apple, Hewlett-Packard, Nokia, Sony und Dell.


Bei Foxconn häufen sich die Suizide von Mitarbeitern, inzwischen haben sich schon 10 Mitarbeiter das Leben genommen.


Auslöser für die Suizide bei den Mitarbeitern dürften die sozialen Bedingungen ihres Arbeitsleben sein, etwas ähnliches hat sich in Frankreich bei Telecom France abgespielt. Bei FOXCONN werden viele sogenannte Wanderarbeiter beschäftigt und zwar zu abartigen Bedingungen.


Die Arbeiter müssen “Zehn-Stunden-Schichten malochen für  Hungerlöhne (900-1050 Yuan im Monat, 120 Euro). Sie leben in Arbeiter-Wohnsilos und haben kaum Kontakt untereinander, entfernt von Familie und Freunden leben sie isoliert, wenn man das überhaupt noch Leben nennen kann.


FOXCONN schweigt dazu, hat die Hungerlöhne jedoch um 20 % erhöht.  

Und die neuesten Reaktionen der Firmenleitung lässt vermuten, dass die Selbstmordserie doch auf die sozialen Arbeitsbedingungen zurückzuführen sind.


Indiz dafür ist das jüngste Beispiel einer verkorksten und kranken Unternehmensphilosophie, die derzeit auch bei uns in Mode zu sein scheint. Vermutlich handelt es sich um den sogenannten Code of Conduct oder auch Verhaltensrichtlinien die sich die Firmen von ihren Mitarbeitern unterzeichnen lassen. Bei Foxconn mußten sich die Mitarbeiter verpflichten, sich nicht das Leben zu nehmen. Ob sie sich daran halten wird letztlich auch davon abhängen wie Foxconn mit seinen Mitarbeitern umspringt.


Man darf gespannt sein, wie  die einzelnen Unternehmen weltweit reagieren, die mit dem Globalplayer aus China Geschäfte machen, aber vermutlich warten sie einfach ab, bis Gras drüberwächst.


Liedl, Aldi, Schlecker und wie sie noch alle heißen, die Firmenliste wäre vermutlich seitenlang, alle maximieren ihre Gewinne auf Kosten ihrer Mitarbeiter die sie behandeln wie Sklaven, die sie einschüchtern, denen sie keinerlei Respekt entgegenbringen und die absolut menschenunwürdig behandelt werden und das nicht nur in China.


Es wäre wohl Aufgabe des Staates seine Bürger vor solchen Ausbeutern zu schützen, aber stattdessen schafft der die Gesetze die dies erst möglich machen. Beispiele sind z.B. die Arbeitnehmerüberlassungsgesetze in Deutschland oder Hartz IV.


Wieviele Menschen müssen sich noch umbringen, damit man auch als Arbeiter endlich das Recht bekommt menschenwürdig zu Leben?

Regierungen und Richter scheinen sich mehr um das Wohl der Firmenbosse zu sorgen als um das der Arbeiter. Die zahlen ja auch keine Parteispenden.

 

Politbanditen.png

 

 

Sklavenhandler.png

 


Werbung

Veröffentlicht in Gruselkabinett

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post